Im Jahre vor Beginn des Weltkrieges hat der erzwungene Selbstmord des Prager Korps-Generalstabschefs Oberst Alfred Redl und die bald darauf bekannt gewordene Tatsache seiner Spionagetätigkeit beispielloses Aufsehen hervorgerufen, was durch die gespannte europäische Lage politisch und durch den Rang und den Wirkungskreis des Täters kriminalistisch begründet war. Gerüchte, Interpellationen, Beschuldigungen, Verdächtigungen und Kombinationen überstürzten sich bis in den Winter 1914, da sich der Aufmarsch der österreichisch-ungarischen Armee als mißglückt entschied. Allein wie es die Tendenz dieses Befehls zu freiwilligem Hinscheiden gewesen war, den monströsen Vorfall lautlos aus der Welt zu s…
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