An einem trüben, regnerischen Herbstmorgen schritt eine Frau die breite, mit feinem Kiessande bestreute Allee entlang, die zur Irrenanstalt führte. Die Frau war groß und schlank und entwickelte in jeder Bewegung eine unnachahmliche Grazie, eine vollendete Symmetrie der Form. Ihr Haar war von einem hellen Braun, auf dem ein Goldglanz lagerte, nicht anders als ruhe der volle Sonnenschein auf den reichen, wogenden Locken; das Auge, lang geformt, dunkel und feurig, war von bogenförmig feingezeichneten Brauen überwölbt und von langen schwarzen Wimpern verschleiert; durch die lilienweiße Haut schimmerte die Rose auf den Wangen; der feingeschnittene Mund, die kleinen Perlenzähne und das anmuthreich…
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