»Euer Stück, Lustspiel benannt, scheint mir in der That nicht übel, junger Freund«, ließ sich der hochberühmte und vielgelehrte Professor der Philosophie und Dichtkunst, Logik und Metaphysik, Johann Christoph Gottsched zu Leipzig, vernehmen, und wandte sich zu einem jungen Studenten, der an seinen Schreibtisch getreten war, während ein Anderer in bescheidener Haltung an der Thür des Studirzimmers stehen geblieben. »Die Redeweise ist rein, die Figuren nicht verzeichnet, ich wüßte nichts Sonderliches gegen Euer Werk zu erinnern, nur muß ich Euch offen gestehn, daß mir ein Trauerspiel allzeit angenehmer denn ein lustiges Stück, und so gefällt mir auch schon aus diesem Grunde das Machwerk Eures …
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