Die Luft bebt wie ein Schall, der mir gebietet, Daß ich die Düsterheit der Zeit zersprenge, Daß alle Stirn, von Sonnen überblütet, Zu einem lichten Menschentag gelänge. Gesang von Worten, menschenheiliges Gut, Die Harfe Ozean, der auferregt Den Segler Erdgefährten, Strom und Blut Der Pulse: -- ist in meine Macht gelegt. Wie wird mein Atemdasein heiß und schwer, Wenn ich mich tief besinne in die Pflicht, Daß ich der Sprache nachtumtostes Heer Umfange im gesungenen Gedicht. Doch wie ich leise, lauter, heller singe, Erschwebt frohlockend meinem Licht und Blick Ein Wissen: Daß ich in die Menschen dringe, Mein Urwunsch Güte in das arme Glück.…
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