Ist die Natur nicht mit dem Glück im Bunde, Dann kommt sie übel fort, wie jede Saat, Die man gesäet auf fremdem falschen Grunde. Graf Frankenstern war der letzte Sprößling eines alten fränkischen Geschlechts. Früh verwais't, seinem Stammhaus entfremdet, hatte er den Besitz der deutschen Standesherrschaft Bonna und Bühle, einer Spaltung der Familie und dem Unglück seines Oheims zu danken, der vier kräftige Söhne in der Blüthe ihrer Jugend hinsterben sah, um dies reiche Majorat einem kränklichen Neffen zu hinterlassen, der schon im Sarge gelegen. Graf Frankenstern war von Kindheit an zu Starrkrampf geneigt, und in solchem Zustande einmal für todt gehalten worden. Ein rettender Zufall …
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