Um die Zeit, als die ersten Jünger der Gesellschaft Jesu nach Innsbruck gerufen wurden, um auch dort einer etwas verwilderten Deutschheit, die selten lutherisch bibelfromm, sondern eher heidnisch und ungläubig geworden war, durch ihr, in den ersten Jahrzehnten hinreißendes Beispiel, einen neuen, glühend passionierten Glauben zu erwecken, da lebte im adeligen Damenstift ein altes Fräulein, von dem es hieß, daß es ehedem die schönste Jungfrau in dreien Königreichen gewesen und mit der griechischen Helena verglichen worden war, nach der sie auch hieß. Sie war die Tochter des Bankmannes und Händlers Manuel Chrysoloras, eines Nachkommen des berühmten Humanisten gleichen Namens.…
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