Der Boulevard Sebastopol war am Tage nach dem vierzehnten Juli noch lebendig. Halb zehn Uhr abends. Die Bogenlampen, schreiend weiß zwischen den Baumreihen, überschneiden die Schatten oder sind im Blattwerk verloren. Die Warenhäuser sind geschlossen: »Pygmalion«, die »Lämmlein«, der »Holländische Hof«, »Zur billigsten Quelle der Welt«, und ihre finstern Fassaden, die soeben den Bürgersteig erhellten, verdunkeln ihn jetzt gleichsam. Die hohen vergoldeten Aufschriften, die an den Balkonen in der Sonne glänzten, im ersten Stock, im zweiten und in den andern, verlieren sich in dem Schwarz mit ihren Buchstaben aus gelbem Holz und scheinen am Abend auszuruhen wie der Großhandel. Blumen und Federn,…
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