„Du darfst nicht böse werden, wenn ich es sage, lieber Friedrich! Aber daß du überhaupt auf solche Dinge Wert legst, ist mir bei deinen sonstigen Anschauungen unverständlich. Du bemühst dich darum, Kommerzienrat zu werden, und jetzt gerätst du sogar für unsere Margarete auf ehrgeizige Gedanken. Was sollen wir mit einem Schwiegersohn aus diesen Kreisen! — Ja, wenn er etwas wäre und besäße!“ Die Frau, die diese Worte an ihren Mann richtete, war die Gattin des Buchdruckereibesitzers und Zeitungsinhabers Friedrich Andreas Knoop. Sie saß ihrem Mann beim ersten Frühstück gegenüber, und schenkte ihm, während ihrer Rede, nicht nur den Kaffee in seine Tasse ein, sondern schob ihm auch — umsichtig fü…
Deine Unterstützung finanziert die Übersetzung dieser Klassiker in weitere Sprachen.
Mit 12 $/Monat unterstützen SpendenAbonnenten lesen mit sofortiger Übersetzung, ohne auf das tägliche Gratislimit zu warten.